15. Jan 2008 22:35
Männer!
So unnütz wie Unkraut, wie fliegen und Mücken, so lästig wie Kopfweh und ziehen im Rücken, so störend wie Bauchweh und stets ein Tyrann, dass ist dieser Halbmensch, sein Name ist Mann.
Er steht nur im Weg rum, zu nichts zu gebrauchen, ist immer am meckern, und ständig am fauchen. Er ist auf der Erde, ich sag´s ohne Hohn, vom Herrgott die größte Fehlkonstruktion.
Ein Mann wär doch ohne uns Frauen verloren, er ja ohne uns noch nicht einmal geboren. Erst durch unsere Hilfe wird mit viel Bedacht so halbwegs ein Mensch aus diesem Schlappschwanz gemacht.
Ein Mann hält sich oft für unwiderstehlich und glaubt, schon ein Lächeln von ihm macht uns seelig. Stolziert durch die Gegend wie´n Hahn auf dem Mist und merkt dabei gar nicht, wie dusselig er ist.
Fühl ich mich unwohl, kann kaum gehen, weder liegen, noch sitzen oder stehen, dann sagt er: Komm mach nicht so´n Wind. Dich sitzt ihm ein pups quer, dann weint er wie´n Kind. Mit dem Maul sind sie stark, da können sie prahlen doch wehe der Zahnarzt bereiter mal qualen, dann sind sie doch alle – verzeiht den vergleich – wie ein Korb voller Fallobst, so faul und so weich.
Ein Mann ist ganz brauchbar, solang er noch ledig, da ist er oft schlank und sein Körper atletisch, da ist er voll Liebe und voller Elan, kaum verheiratet wird nichts mehr getan. Mit Gold und Brillianten tat er dich beglücken, das kriegt heut die Freundin hinter dem Rücken. Und du kriegst heut nur noch, wenn er dran denkt zum Geburtstag nen Schnellkochtopf geschenkt.
Als Jüngling wollte er dauernd kosen und küssen, als Ehemann will er davon nichts mehr wissen. Verlangst du dein Recht, dann wird er gemein: Er gibt dir´s Gebiss und sagt: Küss dich allein!
DAS IST DER MANN!